Erdwärme heizt und kühlt Gewächshaus der LVG Heidelberg
Die Staatliche Lehr- und Versuchsanstalt Gartenbau (LVG) Heidelberg nutzt ein Erdsondenfeld zur Beheizung eines 740 m2 großen Versuchsgewächshauses. Während Die Grundlast durch Erdwärme gewährleistet wird, wird die Spitzenlast, die bei sehr niedrigen Außentemperaturen auftritt, von einem mit Erdgas betriebenen Heizsystem abgedeckt.
Im Winter wird die Erdwärme im neuen Gewächshaus der LVG Heidelberg genutzt, um sie über eine Wärmepumpe zum Heizen zu nutzen. Im Sommer dagegen kann die überschüssige Wärme des Gewächshauses über die Erdsonden in das Erdreich abgeführt werden und dieses passiv zum Kühlen genutzt werden.
Eine weitere Besonderheit des neuen Gewächshauses ist die optimierte Wärmeisolierung durch Plexiglas-Hohlkammerplatten, die trotz geringer Wärme- bzw. Kältedurchlässigkeit, über eine hohe Lichtdurchlässigkeit verfügen. Drei im Dachbereich und an den Stehwänden integrierte Energieschirmsysteme sorgen zudem für eine Verminderung des Energiebedarfs um 60% gegenüber einem Standardgewächshaus.
Steckbrief:
Gewächshaus
in Heidelberg
Objekt: | Gewächshaus |
Ort: | Heidelberg |
Anwendung: | Heizen & Kühlen |
Wärmequellen: | Erdwärmesonden |
Technik: | Sole-Wasser-Wärmepumpe |
Quelle: | AGROjournal |