(Foto: Bundesverband Wärmepumpe (BWP) e.V.)

(Foto: Bundesverband Wärmepumpe (BWP) e.V.)

Wärmepumpentechnik bewährt sich in Hamburg seit 2000

Der Massivhaushersteller Vierbrockhaus wollte im Jahr 2000 in einer Wohnsiedlung in Hamburg-Neugraben beweisen, dass Wärmepumpen die Zukunft in Sachen Heizen sind. Daher rüstete man damals zwei Wohnblöcke mit zentralen Sole/Wasser-Wärmepumpensystem und einem Abluftsystem ohne Wärmerückgewinnung aus.

30 Wohneinheiten sollten damit versorgt werden und das obwohl dies nur Auflagen von der Stadt aus möglich war. In einem anderen Wohnblock wurden in allen 30 Wohneinheiten mit je einer Abluft-Wärmepumpe zur Heizung, Lüftung und Brauchwarmwasserbereitung bestückt.

Der andere Wohnblock wurde mit Gas beheizt. Und die Zahlen, die verglichen wurden, sprachen später für sich. Viele Wohnblöcke sind nun mit einer Wärmepumpe im Hamburger Stadtteil ausgestattet.

Mittlerweile haben die ersten Wärmepumpen, die in den Kellern der Mehrfamilienhäusern verbaut sind, Nachfolge-Modelle. Eine von Wärmepumpen der Firma Nibe Systemtechnik wurde durch eine neuere und leistungsfähigere ausgetauscht. Es arbeiten nun 2 Generationen von Wärmepumpen dort. Auch hier waren die Zahlen wieder eine Bestätigung: Der Energieverbrauch konnte im Vergleich zu dem Jahr vor dem Einbau um 20 Prozent verringert werden.

Steckbrief:
Mehrfamilienhäuser in Hamburg-Neugraben

Objekt: Mehrfamilienhäuser
Strasse: Fischbeker Heidbrook
Ort: 21147 Hamburg-Neugraben
Baujahr: 01.07.2000
Wärmepumpen-Hersteller: Nibe Systemtechnik
Beteiligte Unternehmen: Viebrockhaus
Anwendung: Heizen & Kühlen
Wärmequellen: Erdwärme
Technik: Sole-Wasser-Wärmepumpe
Quelle: Bundesverband Wärmepumpe (BWP) e.V.
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