Der Neubau des Greifswalder Grundbuchamtes wird mit einer Wärmepumpe beheizt. (Foto: Staatliches Bau- und Liegenschaftsamt Neubrandenburg)
Grundbuchamt Greifswald heizt mit Luft-Wasser-Wärmepumpe
Am 29. Juli 2015 wurde der Neubau des Grundbuchamtes in Greifswald in Betrieb genommen. Die Wärmeversorgung erfolgt mittels Luft-Wasser-Wärmepumpe. Mit der Wärmepumpe wird die Heizlast des Gebäudes zu 100 Prozent gedeckt und somit die Vorgabe des Erneuerbaren-Energien-Wärmegesetzes erfüllt.
Der Neubau des Grundbuchamtes nimmt gestalterisch die besonders farbintensive Klinkerstruktur und die starke vertikale Gliederung der Fenster des Bestandsensembles auf. Die Gründung erfolgte als Tiefengründung mittels Bohrpfählen. Die tragenden Außenwände bestehen aus Stahlbetonwänden.
Die vorgehängte hinterlüftete Metallfassade wurde als Kassettensystem aus COR-TEN-Stahlblech mit wärmebrückenfreier Aluminium-Unterkonstruktion ausgebildet. Die geschosshohen Kassetten sind allseitig gekantet. Die innenliegenden Archivräume sind an eine mechanische Be- und Entlüftungsanlage angeschlossen.
Steckbrief:
Grundbuchamt (Verwaltungsgebäude)
in Greifswald
| Objekt: | Grundbuchamt (Verwaltungsgebäude) |
| Ort: | Greifswald |
| Baujahr: | 2015 |
| Anwendung: | Heizen |
| Wärmequellen: | Luftwärme |
| Technik: | Luft-Wasser-Wärmepumpe |
| Quelle: | Staatliche Bau- und Liegenschaftsverwaltung in Mecklenburg-Vorpommern |
