Greifswald: Pommerscher Diakonieverein baut auf Erdwärme
Der Neubau des Verwaltungssitzes des Pommerschen Diakonievereins in der Rakower Straße 18 in Greifswald setzt auf modernste Umwelttechnik: Das neue Gebäude wird mit Erdwärme per Sole/Wasser-Wärmepumpe beheizt. Die "oberflächennahe Geothermie" wird über Erdwärmesonden aus etwa hundert Metern Tiefe gewonnen und zu einer Wärmepumpe befördert, die die rund 10 °C Erdwärme auf das benötigte Heizwärmeniveau "hochpumpte".
Die Wärmepumpe spart etwa vierzehn Tonnen CO2 pro Jahr. Daher erhielt sie auch Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. Über insgesamt 25.739 Euro konnte sich der Pommersche Diakonieverein bereits 2014 freuen, die für die Errichtung Anlage Kosten von etwa 128.000 Euro eingeplant wurden. Zu den geförderten Teilen gehören unter anderem die Wärmepumpe, die notwendigen geothermischen Bohrungen, die Planungskosten der Anlage und die geotechnischen Untersuchungen des Baugrundstückes.
Steckbrief:
Verwaltungsgebäude
in Greifswald
| Objekt: | Verwaltungsgebäude |
| Ort: | Greifswald |
| Baujahr: | 2015 |
| Anwendung: | Heizen |
| Wärmequellen: | Erdwärme |
| Technik: | Sole-Wasser-Wärmepumpe |
