Hoher Eigenverbrauch statt hohe Einspeisung Foto: SMA

242,05KWh + 12,18KWh Energie wurden im Hause März selbst verbraucht. Foto: SMA

Wärmepumpe und Heizstäbe erhöhen Eigenverbrauch von Solarstrom

Manuel März aus Borken wollte unabhängiger von

  • steigenden Stromkosten
  • und vom Energieversorger werden.

Deshalb installierte er in einem ersten Schritt zu mehr Unabhängigkeit im Frühjahr 2014 eine 10-kWp-Solaranlage (Photovoltaik) mit Speichersystem auf dem eigens sanierte Altbau. Ihr folgten eine Wärmepumpe und zwei elektrische Heizstäbe (Typ: AC ELWA-E der Firma my-PV), die einerseits die Strombezugskosten und andererseits auch die Heizkosten (für Heizungs- und Warmwasser) mindern.

Die Heizungsstäbe erhitzen mit überschüssigem Solarstrom stufenlos ( 0 bis 3 kW) und netzkonform Trinkwasser (warmes Brauchwasser für Küche und Bad) und Heizwasser.

Das Einsparpotential lässt sich so beziffern: Für Heizung und Warmwasserbereitung gehen bis zu drei Viertel des Energiebedarfs eines Haushalts drauf. Im Schnitt braucht jeder Deutsche etwa 120 Liter Trinkwasser pro Tag, ein Drittel davon als Warmwasser. Wer sein Wasser mit eigens erzeugtem Solarstrom erwärmt, spart demnach viel Energie.

Die Solarstromanlage von Familie März ist gen Ost-West ausgerichtet, um möglichst viel Sonne von Sonnenaufgang bis -untergang einzusammeln. Die Heizstäbe helfen seit 2016 zudem, den Eigenverbrauch zu erhöhen. Ihre Steuerung wird per Sunny Home Manager intelligent realisiert, der die Heizstäbe automatisch immer dann aktiviert, wenn Solarstrom über ist. Diese Abfolge gilt im Märzschen Haushalt für den täglichen:

  1. Haushaltsgeräte wie Waschmaschine und Geschirrspüler versorgen
  2. Batterie für den Verbrauch abends und nachts laden
  3. Heizstab ELWA_006 (sommers) aktivieren und Warmwasser erzeugen
  4. Heizstab ELWA_008 (nur winters) aktivieren und Heizungswasser erzeugen

Gleichwohl von niedrigster Priorität, erlaubt die ELWA der Familie März, die Luft/Wasser-Wärme-Pumpe sommers auszulassen. Das steigert die Lebenszeit der Pumpe.

Der sanierte Altbau von Familie März wird mit einer Warmwasser-Deckenheizung beheizt. Die arbeitet in Kombi mit der Wärmepumpe prima (Vorlauftemperatur: 35 °C) und liefert eine angenehme Strahlungswärme. Manuel März ziehe das Argument nicht, dass die Wärmepumpe mit ihrer längeren Anlaufzeit auch mehr Energie fürs Aufwärmen verbrauche, wenn sie wieder eingeschaltet sei. Ihm sei es wichtiger, die Wärmepumpe zu schonen – und ein Mehrverbrauch von eigens erzeugtem Solarstrom, den die Solaranlage zum Nulltarif liefere, sei nicht so wild.

Steckbrief:
Sanierter Altbau in Borken

Objekt: Sanierter Altbau
Ort: 46325 Borken
Baujahr: 04.02.2016
Anwendung: Heizen
Wärmequellen: Luftwärme
Technik: Luft-Wasser-Wärmepumpe
Quelle: Warmwasser mit Solarstrom: Noch mehr Solarenergie im eigenen Haushalt nutzen
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